Mittwoch, 12. Mai 2010

sommerliche Temperaturen fehlanzeige

Nach wie vor ist keine sommerliche Wetterlage zu erwarten. Die Luftströmung liegt dafür sehr ungünstig. In den letzten Tagen oder auch Wochen befand sich Mitteleuropa und somit Deutschland vor einem Trog über Westeuropa. Dieser Trog führte kalte Plarluft bis nach Südeuropa und dann an der Vorderseite wieder nach Deutschland. Somit kam es bisher zu dem wechelhaften und kühlen Wetter. In den nächsten Tagen wird es wohl kaum eine änderung geben. Der Vatertag wird somit kühl und nass. In der nächsten Woche könnte es wieder milder werden da sich eventuell ein Hochdruckkeil von den Azoren nach Mitteleuropa ausdehnt. Dennoch erwarte ich das der Mai als sehr kalter Monat in die Statistik eingehen wird. Aktuell ist vor allem im Westen und Nordwesten der Mai bis zu 5 Grad zu kalt. Eine weiter Prognose wie der Sommer wird ist nicht möglich. Derzeit haben wir im Atlantik eine negative Anomalie und zusätzlich ist die Sonnenaktivität auf einen sehr niedrigen Stand.

Montag, 5. April 2010

The project Weather center - North Rhine-Westphalia

Hello,

now the project starts in the new season. We deal with erforschung, dokumentation and watch from thunderstorms and storms.

Our team exposes itself together

- Stormchasern
- Scouts
- Forecastern
- Coordinators

We have developed into the bargain prototypes of a measuring probe and have tested successfully. She will be used in a thunderstorm to collect data.

Our special purpose is the investigation of supercells.

You find more information about the project and the team on our website.


http://www.wetterzentrum-nrw.de

Sonntag, 7. März 2010

27.02.2010 Orkantief Xynthia - Nachbetrachtung




Die Linie zeigt nochmals mit einer groben Zusammenfassung die Zugrichtung des Tiefkerns.

Quelle dieser Karte : Googleearth

Vom 27.02.2010 bis zum 1.03.2010 wütete das Orkantief Xynthia über Europa und forderte über 50 Tote. Davon waren es 6 in Deutschland. Die meisten Toten waren in Frankreich zu beklagen. Dort gab es eine Sturmflut mit 8 Meter hohen Wellen. Bis dato werden noch Menschen vermisst. Auf der Iberischen Halbinsel wurden die höchste Windgeschwindigkeit gemessen mit über 200 km/h. In Frankreich wurden Spitzen bis 150 km/h erreicht. Bei uns in Deutschland wütete der Orkan mit bis zu 180 km/h auf dem Brocken , 166 km/h im Weinbiet und sogar mit 137 km/h in Eschweiler NRW. Die Bundesländer Rheinland Pfalz - Saarland - NRW - teile Badenwürtembergs und Hessens waren am stärksten Betroffen. Der Bahnverkehr musste zum grössten Teil eingestellt werden. Feuerwehren und THW waren innerhalb kürzester Zeit im Dauereinsatz. Nach Medieninformationen war es in Europa der schlimmste Orkan seit 10 Jahren. Das ungewöhnliche an diesem Orkan war seine Zugbahn. Wie wir gleich sehen werden, entstand das Tief ziemlich weit im Süden in fast tropischen Gewässern. Zog dann zu den Kanaren wo es Böen bis 120 km/h auslösste. Dann traf er mit voller Wucht die Iberische Halbinsel. Auf seiner Rückseite stürzte Kaltluft nach Süden und auf seiner Vorderseite sehr milde Luft nach Norden. Das Orkantief befand sich vor einer soganannten Trogachse. Dort gab es hohe Vorticity ( Wirbelbildung ) so das sich das Tief vertiefen konnte. Dann traf es auf Frankreich. Als es mit seinem Kern zu den Benelux zog drehte dahinter der Wind auf West und lösste in Frankreich die Sturmflut aus.

Am 28.02.2010 traf das Orkanfeld in den Mittagsstunden auf Deutschland. Zuerst traf es das Saarland und Rheinlandpfalz, dehnte sich dann auch nach Baden Würtemberg und NRW aus und zog dann auch nach Hessen rein. Bis zum 1.03.2010 zog das Sturmfeld über Deutschland von Südwest nach Nordost hinweg.


Daten



höchste Windgeschwindigkeit : über 200 km/h auf der iberischen Halbinsel

tiefster Luftdruck : 967 hPa


Bilanz : mehr als 50 Tote in Europa

In Frankreich 800000 Menschen ohne Strom

In Spanien mindestens 1 Todesopfer

In Deutschland

6 Tote

dutzende gespeerte Strassen und Autobahnen

eingestellter Bahnverkehr in NRW - Rheinland Pfalz - Saarland - Hessen

Viele Ortschaften ohne Strom und teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten

Allein in NRW über 2000 Einsätze der Feuerwehr



Höchste Windgeschwindigkeit in Deutschland :

Bergland 180 km/h auf dem Brocken , Weinbiet 166 km/h

Flachland 137 km/h in Eschweiler ( NRW ) , 126 km/h in Trier


Es waren vorläufige Daten dieses Ereignisses.

Frühling lässt weiter auf sich warten

Der Frühling in Deutschland lässt weiter auf sich warten. Die Kartenmodelle verheissen nichts gutes. Weiterhin blockieren Hochdruckgebiete und von Norden hereinziehende Tiefdruckgebiete den Zustrom milder Luftmassen. Somit gerät Deutschland immer wieder in den Zustrom polarer Luftmassen. Weiterhin sind immer wieder Schneefälle möglich. Man stellt sich die Frage : Wann wird es endlich Frühling ?

Bis zum 22.03.2010 ist nach den aktuellen Modellen kein Frühlingseinbruch in Sicht. Wir halten Sie auf den laufenden.

Das Wetterzentrum-NRW stellt sich vor

Hallo Blogger,

ich bin Koordinator der Stormchaser des Wetterzentrum-NRW. Wir beschäftigen uns mit dem Auftreten von Unwettern , vor allem Schwergewitter , in Nordrhein Westfalen. In der Vergangenheit wüteten immer wieder schwere Unwetter über NRW.

Beispiel : Am 21.07.2009 zog eine Superzelle ( gefährlichste Gewitterart ) über die niederrheinische Tiefebene nach Nordosten zum Ruhrgebiet. Es schwere Sturm- bis Orkanböen sogenannte Downbursts. Desweiteren gab es mehrere Funnelsichtungen ( Tornado ohne Bodenkontakt ). Grosser Hagel trat ebenfalls auf. Das Unwetter hinterließ teils schwere Sachschäden.

Wir wollen als Laien erforschen wo treten die meissten Unwetter auf. Wo gibt es die meisten Tornados. Was passiert in einem Gewitter / Unwetter. Datensammlungen sollen Aufschluss geben. Wir haben mehrere Teams die über ein Koordinationscenter koordiniert werden.